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Studiengang Material- und Fertigungstechnologie (Diplom)

ACHTUNG: Keine Immatrikulation zum Erstsemester mehr möglich, da seit dem Wintersemester 2009/2010 auf Bachelorstudiengänge umgestellt wurde!

Neue Materialien und Fertigungstechniken entscheiden in sehr vielen Fällen über den technisch-industriellen Fortschritt. In den letzten Jahrzehnten hat die Bedeutung von Materialien für die technisch-wirtschaftliche Entwicklung ständig zugenommen. Leistungsfähige und gleichzeitig kostengünstige Konstruktions- wie Funktionswerkstoffe spielen die zentrale Rolle bei der Verwirklichung neuer Konzepte im Maschinen- und Anlagenbau.

Der Beruf von Ingenieuren der Material- und Fertigungstechnologie ist stark von der Arbeit mit Werkstoffen geprägt und bezieht Kenntnisse über Fertigungsverfahren wie Schweißen oder Zerspanen ein. Zentrale Aufgabe ist, ein Bauteil technisch und wirtschaftlich optimal herzustellen.

Grundstudium

Im dreisemestrigen Grundstudium werden breit gefächerte Grundlagenkenntnisse vermittelt:
  • Mathematik/Naturwissenschaften: Mathematik, Datenverarbeitung, Physik, Chemie, Physikalische Chemie, Labore,
  • Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: u. a. Konstruktionslehre, CAD, Technische Mechanik, Material- und Fertigungstechnologie,
  • Integrative Fächer: Arbeits- und Sozialrecht, Betriebswirtschaftslehre, Technisches Englisch.

Hauptstudium

Das Hauptstudium umfasst fünf Semester: drei theoretische Studiensemester, ein Berufspraktisches Semester (BPS) und ein Prüfungssemester für die Diplomarbeit und das Kolloqium zur Diplomarbeit. Die drei theoretischen Studiensemester sind modular strukturiert. Neben drei Pflichtmodulen können die Studierenden sich für drei Wahlpflichtmodule und verschiedene Ergänzungsmodule entscheiden. Die Module aus den Gebieten der metallischen, keramisehen und organischen Werkstoffe, der Fertigungsverfahren, der Materialprüfung und -charakterisierung sowie der Betriebswirtschaft, der Qualitätskontrolle und des Qualitätsmanagement ermöglichen
  • den Erwerb eines breiten Fachwissens,
  • den flexiblen Einsatz von Absolventen am Arbeitsmarkt,
  • eine individuelle Wahl von Studienschwerpunkten, Mehrfach- und Zusatzqualifikationen.

(C) FH Giessen-Friedberg 2009