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Barbaratagung gut besucht

Über "Grundlagen der Photovoltaik" referierte Jürgen Wolf (TU Darmstadt) auf der Friedberger BarbaratagungDer Freundeskreis Gießerei- und Werkstofftechnik Friedberg und die Regionalgruppe des Verbandes der deutschen Gießereitechnik hatten nach mehrjähriger Unterbrechung wieder zur traditionellen Barbaratagung nach Friedberg eingeladen. Referenten kamen unter anderem von den Technischen Universitäten in Clausthal, Darmstadt und Freiberg, von Bosch Thermotechnik, Reiss Robotics und der Berliner Solon AG.

Etwa 60 Teilnehmer beschäftigten sich im ersten Teil der Tagung mit Grundlagen, neuen Entwicklungen und Fertigungsverfahren in der Photovoltaik. Fachleute aus Hochschulen und Industrie waren sich einig, dass durchgängige Wertschöpfungsketten von Forschung und Entwicklung über Fertigung bis zum Qualitätsmanagement eine wesentliche Voraussetzung für die deutsche Technologie- und Marktführerschaft in der Photovoltaik sind.

Die Werkstofftechnik bildete den Schwerpunkt des zweiten Tagungsabschnittes. So wurde zum Beispiel über das Potenzial von Hochleistungskunststoffen als Metallersatz debattiert. Vorträge über das Gießen von Eisenwerkstoffen schlossen die Tagung ab. Themen waren unter anderem aktuelle Ergebnisse der Grundlagenforschung, die Produktverbesserung durch Qualitätsmanagement und Optimierungspotenziale durch Energieverbrauchsmanagement.

Die traditionsreiche Barbaratagung soll, so der Vorsitzende des Freundeskreises Gießerei- und Werkstofftechnik Prof. Dr. Klaus Behler, in den nächsten Jahren zu einer regionalen Technologietagung ausgebaut werden. Ziel ist, sie zu einer Plattform zu entwickeln, auf der Hochschule und Industrie kooperieren.

Die nächste Tagung im Herbst 2010 wird sich dem Thema „Lasertechnik – Grundlagen, Möglichkeiten und Anwendungen“ widmen.


(C) FH Giessen-Friedberg 2009