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Besuch von Minister Hahn und Vorstand der FDP-Fraktion

Karl-Heinz Bremer und Christiane Binz (Aliceschule) diskutieren mit Prof. Harald Danne, Prof. Frank Runkel (Fachhochschule) und den FDP-Politikern Florian Rentsch und Jörg-Uwe Hahn über die Zusammenarbeit von Schule und HochschuleDie Kooperation der FH Gießen-Friedberg mit der Wirtschaft und mit den Schulen der Region waren die zentralen Themen eines Gesprächs, zu dem FDP-Landespolitiker nach Gießen kamen. FH-Vizepräsident Prof. Harald Danne erläuterte Minister Jörg-Uwe Hahn, dem Fraktionsvorsitzenden Florian Rentsch und seinem Stellvertreter Wolfgang Greilich zunächst die jüngste Entwicklung der Hochschule. Lehre, Forschung und Weiterbildung seien die zentralen Arbeitsfelder der FH. Auf allen drei Gebieten sei es wichtig, zuverlässige Partner zu haben. Dabei hob er als ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit mit der Wirtschaft das duale Angebot von StudiumPlus hervor.

Prof. Dr. Frank Runkel, Dekan des Fachbereichs Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie, stellte gemeinsam mit Schulleiter Karl-Heinz Bremer und Abteilungsleiterin Christiane Binz ein langfristig angelegtes Kooperationsprojekt zwischen der Fachhochschule und dem Beruflichen Gymnasium der Gießener Aliceschule vor. Eine Summerschool für Schüler, Fortbildung für Lehrer und die Möglichkeit für die Schule, FH-Labore zu nutzen, gehören zum gemeinsam erarbeiteten Konzept. „Wir wollen nach Möglichkeit Schüler als Studenten, die uns schon kennen und wissen, was sie an der Fachhochschule erwartet“, so der Hochschullehrer. Er wünsche sich, dass die Fachhochschule Gießen-Friedberg in Sachen Schulkooperation zu einer Modellhochschule werde. Das könnte weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit eröffnen, die heute aus rechtlichen Gründen nicht möglich seien, sagte Schulleiter Bremer. Als Beispiele nannte er etwa Lehraufträge für Wissenschaftliche Mitarbeiter der FH an seiner Schule oder Brückenkurse, die Lehrer an der FH abhielten. Die Gäste sicherten dem Projekt ihre Unterstützung zu.

Integrations- und Europaminister Hahn berichtete abschließend von einem Türkeibesuch, auf dem er Gespräche über eine Partnerschaft Hessens mit einer türkischen Region geführt habe. Eine solche Partnerschaft lebe von konkreten Projekten der Zusammenarbeit. Die FH bat er deshalb, ihre Verbindungen zu Hochschulen in Ankara und Izmir aufrechtzuerhalten und zu verstärken.


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