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Entscheidungshilfe bei der Studienwahl

Die Professoren Claus Breuer (rechts) und Hans-Justus Eifert informierten über Studiengänge in den technischen Fachrichtungen.Etwa 900 Schülerinnen und Schüler folgten in diesem Jahr der Einladung zu den Friedberger Informationstagen (FIT). Die Fachbereiche der FH stellten an zwei Tagen ihr gesamtes Studienprogramm vor. Die Initiative FIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Fachhochschule Gießen-Friedberg und dem Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis. FIT gibt jungen Leuten Gelegenheit, die Fachhochschule als akademische Ausbildungseinrichtung kennen zu lernen. Sie sollen eine fundierte Entscheidung über ihren weiteren Qualifikationsweg und ihre künftige berufliche Entwicklung treffen können. Schülergruppen aus der Wetterau, aber auch aus Mittelhessen und dem Raum Hanau/Offenbach kamen zumeist in Begleitung ihrer Lehrer an die Fachhochschule.

In seiner Begrüßungsansprache nannte FH-Präsident Prof. Dr. Günther Grabatin die Friedberger Informationstage eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung über die Studienwahl. „Halten Sie die Augen offen, und trauen Sie sich zu fragen“, riet Grabatin. „Erwarten Sie nicht, dass Sie heute automatisch Ihr Traumstudium finden, aber versuchen Sie die Gelegenheit zu nutzen, eine Position zu finden für sich selbst.“

Für Birgit Wiegand-Knauf, Dezernentin für regionale Lehrerfortbildung beim Staatlichen Schulamt, sind die Friedberger Informationstage eine besondere Veranstaltung. Sie unterscheide sich von den vielen Tagen der offenen Tür, bei denen die Schüler auf sich allein gestellt sind und eine intensive Vorbereitung fehlt. „Hier erleben Sie sich mit Ihren Lehrern als Lernende. Die Ideen von heute können Sie gemeinsam in der Schule weiter entwickeln“, gab sie den Gästen mit auf den Weg.

Überraschend hoch war der Anteil weiblicher Besucher im Werkzeugmaschinenlabor, das Christian Abt (rechts) vorstellte.Während der Informationstage stellten Professorinnen und Professoren in drei Veranstaltungen zunächst die Studiengänge auf den Gebieten Technik, Management und Informatik vor. Von der Praxisnähe, einer besonderen Stärke des Fachhochschulstudiums, konnten sich die Gäste in Schnuppervorlesungen und bei den Laborführungen überzeugen. Sie erhielten Einblicke in die anwendungsorientierten Studienmöglichkeiten, die zum Beispiel die Labore für Computer Aided Design, Projekt- und Prozessmanagement, Biometrie oder Optische Nachrichtentechnik eröffnen. Starkes Interesse weckten Vorträge der Zentralen Studienberatung, die unter anderem über Bewerbungsmodalitäten für ein Studium und die Studienfinanzierung informierten. Workshops zur „Faszination Mathematik“ und zum Thema E-Learning waren früh ausgebucht.

Im parallel angebotenen „Lehrercafé“ standen konzeptionelle und praktische Fragen der Kooperation zwischen Schule und Hochschule auf dem Programm. Lehrer und Professoren tauschten ihre Erfahrungen aus und berieten über geeignete Wege, Schülerinnen und Schüler auf Studium und Beruf vorzubereiten. Im Schülercafé hatten die jungen Besucher unter anderem die Möglichkeit, mit Studierenden zu diskutieren. Abgerundet wurde das Programm durch einen Informationsmarkt im Foyer der Hochschule.

(C) FH Giessen-Friedberg 2009